Jahr 2011
Zahlen & Fakten 2011
Die Auswertungen beziehen sich auf das Jahr 2011 und ausschliesslich auf den schweizweit einheitlichen Teil A des Gebäudeprogramms mit Massnahmen zur Gebäudehülle.
Eingaben und Zusagen
2011 sind 21‘866 Gesuche eingegangen. Die durchschnittliche Fördersumme betrug 10‘747 Franken pro Gesuch. 21‘364 Gesuche mit einer durchschnittlichen Fördersumme von 10‘881 Franken erhielten eine Zusage.
Auszahlungen
2011 wurden für 20‘545 Gesuche Fördermittel ausbezahlt. Die durchschnittlich ausbezahlte Fördersumme von 6‘592 Franken pro Gesuch ist deutlich tiefer als bei den eingegangenen oder zugesagten Gesuchen. Dies liegt daran, dass vor der Programmanpassung sehr viele kleine Projekte zwischen 1‘000 und 3‘000 Franken eingegeben und schnell umgesetzt wurden und nun bereits im 2011 zur Auszahlung gelangten.
Absagen und Rückzüge
1‘648 Gesuche bekamen im Jahr 2011 eine Absage oder wurden vom Antragssteller zurückgezogen. Wichtigste Gründe dafür sind das Nichterfüllen der Minimalanforderungen des Programms oder ein Einreichen des Gesuchs nach Baubeginn. Nur Gesuche, welche die Förderbedingungen erfüllen, können bewilligt werden. Beispiele für vollständige Gesuche sind auf den jeweiligen Kantonsportalen zu finden.

Entwicklung der Gesuchseingänge
Die Anzahl der Gesuche liegt per Ende 2011 deutlich über den Erwartungen: Im Jahr 2011 sind rund 22‘000 Gesuche im Umfang von 235 Mio. Fr. eingegangen; ausbezahlt wurden rund 21‘000 Gesuche im Umfang von rund 136 Mio. Fr. Insgesamt sind 2010 und 2011 zusammen rund 51‘000 Gesuche im Umfang von knapp 480 Mio. Fr. eingegangen und rund 26‘000 Gesuche im Umfang von ca. 159 Mio. Fr. ausbezahlt worden.
Bereits im April 2011 wurde deshalb eine Programmanpassung durchgeführt. Ziel der Anpassung war es, die Anzahl der Kleingesuche zu senken. Zudem sollte der rasanten technischen Entwicklung bei Fenstern Rechnung getragen werden. Dreifachverglaste Fenster wurden immer mehr zum Standard; die Preisdifferenz zu den zweifach verglasten Fenstern wurde kleiner.
Die Anpassung bewirkte, dass sich die Anzahl eingehender Gesuche deutlich verringerte. Wegen der gleichzeitigen Zunahme der durchschnittlichen Fördersumme pro Gesuch liess sich die Fördersumme jedoch nur leicht senken. Um die CO2-Wirkung der eingesetzten Fördergelder zu erhöhen und das Programm für die nächsten Jahre zu sichern, muss Das Gebäudeprogramm angepasst werden. Per 26. April treten deshalb zwei Programmänderungen in Kraft.
Mehr dazu finden Sie hier.
Der Kurzbericht mit statistischen Auswertungen zum Jahr 2011 steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung. Die Inhalte dieser Seite werden mehrmals jährlich aktualisiert.
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